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17.09.2026

Veganer Likör: Darf weiterhin "Likör ohne Ei" heißen

Ein veganes Spirituosenprodukt darf weiterhin als "Likör ohne Ei" verkauft werden. Unzulässig ist jedoch, das Getränk in der Werbung als Alternative zu Eierlikör zu bezeichnen oder den Begriff "Eierlikör" anderweitig werbend zu verwenden, wíe das Oberlandesgericht (OLG) Schleswig entschieden hat. mehr...

17.09.2026

Gefühlte Identität: Nicht maßgeblich für Bürgergeldanspruch

Eine russische Staatsangehörige ohne gültiges Aufenthaltsrecht hat keinen Anspruch auf Bürgergeld oder Sozialhilfe. Daran ändere auch nichts, dass sich die Frau nicht mehr mit ihrer in der Geburtsurkunde vermerkten Identität identifiziert und sich als Deutsche versteht, so das Landessozialgericht (LSG) Baden-Württemberg. mehr...

17.09.2026

Hohe Spritpreise: Steuerzahlerbund wirbt für Preisdeckel und höhere Pendlerpauschale

Angesichts der stark gestiegenen Kraftstoffpreise fordert der Bund der Steuerzahler (BdSt) gezielte Entlastungen für Verbraucher und Unternehmen. Nach Verbandsangaben liegen die durchschnittlichen Preise derzeit bei 2,34 Euro je Liter Benzin und 2,40 Euro je Liter Diesel. Tankrabatte lehnt der BdSt dagegen als wenig treffsichere und teure Maßnahme ab. mehr...

17.09.2026

Streit um Vergütung: Pflegedienst muss bis zum Schiedsspruch nicht warten

In einem Vergütungsstreit versagen die Sozialgerichte einem außerklinischen Intensivpflegedienst unter Verweis auf ein laufendes Schiedsverfahren einstweiligen Rechtsschutz, sprich: die vorläufige Festsetzung einer auskömmlichen Vergütung. Der Insolvenzverwalter des Pflegedienstes zieht vor das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) und bekommt recht. Die Karlsruher Richter sehen das Grundrecht auf eff... mehr...

17.09.2026

EU-Hinweisgeberschutzrichtlinie: Steuerberaterverband kritisiert deutsche Umsetzung

Der Deutsche Steuerberaterverband (DStV) hat sich an der Umfrage der EU-Kommission zum so genannten Gold-Plating betgeiligt und dabei die deutsche Umsetzung der EU-Hinweisgeberschutzrichtlinie kritisiert. Nach Auffassung des Verbands führt die nationale Ausgestaltung zu Nachteilen für Steuerberater und weicht vom eigentlichen Sinn der europäischen Vorgaben ab. mehr...

17.09.2026

Großrazzia: Steuerfahnder nehmen mutmaßliches Geldwäsche-Netzwerk ins Visier

Bei einer länderübergreifenden Großrazzia wegen Geldwäsche, Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit haben Ermittler in Deutschland und Belgien zahlreiche Wohn- und Geschäftsräume durchsucht. Rund 800 Einsatzkräfte waren an den Maßnahmen beteiligt. Wie die Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen mitteilt, sollen die Beschuldigten dem Steuerfiskus und den Sozialversicherungsträgern seit 2017 einen Schade... mehr...

17.09.2026

Bei Felssturz verletzt: Wanderer geht leer aus

Mindestens 120.000 Euro Schmerzensgeld hatte ein Wanderer nach einem Felssturz auf einem beliebten Steig in der Fränkischen Schweiz verlangt. Das Oberlandesgericht (OLG) Nürnberg lehnte das ab: Weder die Eigentümer des betroffenen Waldgrundstücks noch eine Bergsportvereinigung hafteten für die bei dem Unfall erlittene schwere Armverletzung. mehr...

17.09.2026

Gemeinsam angemietetes Arbeitszimmer: Finanzamt darf Kosten nicht halbieren

Das Niedersächsische Finanzgericht (FG) hat die steuerliche Absetzbarkeit der Kosten für ein außerhäusliches Arbeitszimmer gestärkt. Danach können die Aufwendungen auch dann in voller Höhe als Werbungskosten berücksichtigt werden, wenn beide Ehepartner den Mietvertrag gemeinsam abgeschlossen haben und die Miete von einem gemeinsamen Konto bezahlt wird. mehr...

16.09.2026

Einfuhrumsatzsteuer: Verrechnungsmodell "wichtiges Signal für den Standort Deutschland"

Als "wichtiges Signal für den Standort Deutschland und den Bürokratieabbau" wertet der Deutsche Steuerberaterverband (DStV) den auf der Finanzministerkonferenz getroffenen Beschluss, bei der Einfuhrumsatzsteuer ein Verrechnungsmodell einzuführen. Der DStV habe das "seit Jahren" gefordert. Nun müsse der Gesetzgeber den Beschluss zügig umsetzen. mehr...

16.09.2026

Dauerhaft unverwertbare Verluste: Können Steuer mindern

Können nicht verrechenbare Verluste aus privaten Veräußerungsgeschäften zu einer abweichenden Steuerfestsetzung aus sachlichen Billigkeitsgründen führen? Das Finanzgericht (FG) Baden-Württemberg meint Ja. mehr...

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