Steuer-News

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07.09.2026

Zu spät eingereicht: Verspätungszuschlag bleibt trotz Umsatzsteuer-Erstattung bestehen

Wie der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden hat, kann ein Verspätungszuschlag auch dann bestehen bleiben, wenn sich im Laufe eines Klageverfahrens herausstellt, dass dem Steuerpflichtigen statt einer Nachzahlung eine Umsatzsteuererstattung zusteht. mehr...

07.09.2026

Freiwillige Bilanzierung: Schließt Ist-Besteuerung aus

Wie der Steuerberaterverband Niedersachsen Sachsen-Anhalt berichtet, hat der Bundesfinanzhof (BFH) seine bisherige Rechtsprechung zur Umsatzbesteuerung von Freiberuflern bestätigt. Demnach können nicht buchführungspflichtige Freiberufler die Ist-Besteuerung nicht in Anspruch nehmen, wenn sie freiwillig Bücher führen und ihren Gewinn durch Betriebsvermögensvergleich ermitteln. mehr...

07.09.2026

Wasserstofftankstellen: Zoll erlaubt Ausnahmen bei Meldepflichten

Wie die Zollverwaltung mitteilt, können Betreiber von Wasserstofftankstellen unter bestimmten Voraussetzungen vorübergehend von Teilen der steuerlichen Meldepflichten ausgenommen werden. Voraussetzung ist, dass an den 500- und 700-bar-Zapfpunkten ausschließlich Pkw und leichte Nutzfahrzeuge mit Wasserstofftanks von höchstens zehn Kilogramm betankt werden können. mehr...

07.09.2026

Geplante Zuckersteuer: Steuerzahlerbund dagegen

Wie der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (BdSt NRW) berichtet, sollen zuckerhaltige Getränke ab 2027 voraussichtlich mit einer neuen Zuckersteuer belegt werden. Geplant sind je nach Zuckergehalt Abgaben von 26, 32 oder 38 Cent pro Liter, die voraussichtlich zumindest teilweise an Verbraucher weitergegeben werden. mehr...

07.09.2026

Blumenkübel: Dürfen nicht auf dem Gehweg bleiben

Die Stadt Mülheim an der Ruhr hat einer Anwohnerin zu Recht aufgegeben, auf ei­nem Gehweg aufgestellte Blumenkübel zu entfernen. Das hat das Oberverwal­tungsgericht (OVG) Nordrhein-Westfalen entschieden und die Beschwerde der Mülheimerin gegen den vorange­gangenen Eilbeschluss des Verwaltungsgerichts (VG) Düsseldorf zurückgewiesen. mehr...

07.09.2026

Keine Eilanträge vor Kommunalwahlen: Beschwerden nicht zugelassener Kandidaten erfolglos

Drei Bewerber, deren Wahlvorschläge für Landrats- beziehungsweise Bürgermeisterwahlen in Niedersachsen nicht zugelassen worden waren, sind vor dem Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht (OVG) mit Eilanträgen gescheitert. Die Bewerber hatten ihre vorläufige Zulassung zu den Wahlen erreichen wollen. mehr...

07.09.2026

Partei "Die Heimat": Darf in ihrer Parteizentrale vorerst keine Versammlungen ausrichten

Die Partei "Die Heimat" darf ihre Landesgeschäftsstelle in Essen weiterhin nicht für Versammlungen nutzen. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Nordrhein-Westfalen wies eine Beschwerde des Landesverbands gegen eine entsprechende Nutzungsuntersagung der Stadt Essen zurück. mehr...

07.09.2026

DAZN-Preisklausel: Intransparent?

Die Preisanpassungsklausel, mit der der Streaminganbieter DAZN die Abo-Preise für Bestandskunden zweimal teilweise deutlich erhöht hat, ist nach Ansicht des Oberlandesgerichts (OLG) Hamm intransparent und unangemessen. Das machte der 12. Zivilsenat am 04.09.2026 in der mündlichen Verhandlung über die Verbandsklage des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (vzbv) gegen die DAZN Limited deutlich... mehr...

04.09.2026

Gaststätten-Betrieb: Erhebliche Steuerrückstände können entgegenstehen

Erhebliche Steuerschulden können zur Untersagung einer gaststättenrechtlichen Tätigkeit führen. Das bekam eine GmbH zu spüren, die zwei Gaststätten in Wetzlar betrieb. Nachdem das Finanzamt Rückstände in sechsstelliger Höhe mitgeteilt hatte, untersagte die Stadt den Gaststättenbetrieb. Zu Recht, wie das Verwaltungsgericht (VG) Hessen in einem Eilverfahren entschied. mehr...

04.09.2026

Beiträge an einen Schulförderverein: Können als Schulgeld steuerlich abziehbar sein

Auch Beiträge von Eltern an einen Förderverein der Privatschule ihrer Kinder können unter Umständen als Schulgeld im Sinne des § 10 Absatz 1 Nr. 9 des Einkommensteuergesetzes (EStG) steuerlich berücksichtigt werden können. Nach dieser Vorschrift können – unter weiteren Voraussetzungen – 30 Prozent des Schulgelds, höchstens 5.000 Euro je Kind, als Sonderausgaben abgezogen werden. Nicht begünstigt s... mehr...

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