Zurück

08.10.2026

Hundesteuer: Spült weiter fast 430 Millionen Euro in die Gemeindekassen

Die Hundehaltung bringt dem Staat weiter hohe Einnahmen – auch, wenn der stetige Zuwachs der Vorjahre gestoppt ist. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Welthundetag am 10. Oktober mit.

Die Einnahmen aus der Hundesteuer hätten 2025 mit 429,7 Millionen Euro nahezu das Rekordniveau des Vorjahres erreicht. Laut Destatis lagen die Einnahmen nur geringfügig unter dem Wert von 2024 (-0,1 Prozent).

Im Zehnjahresvergleich ergebe sich jedoch ein deutlicher Anstieg um 33,4 Prozent: 2015 hätten die Kommunen noch 322 Millionen Euro über die Hundesteuer eingenommen.

Die Hundesteuer wird von den Städten und Gemeinden erhoben. Deren Höhe variiert je nach Kommune und hängt häufig auch von der Zahl der gehaltenen Hunde oder der jeweiligen Hunderasse ab. Aus höheren Steuereinnahmen lässt sich daher nicht unmittelbar auf eine steigende Zahl von Hunden schließen.

Statistisches Bundesamt, PM vom 07.10.2026